Ein  System für Qualitätsmanagement einzuführen, ist eine strategische Entscheidung. Sie ist mit viel Arbeit und Zeit verbunden. Doch diese Investition zahlt sich aus: Eine Zertifizierung nach ISO 9001 gewährleistet die Qualität eines Produktes oder einer Dienstleistung. Dazu gehört aber auch die Definition vieler Abläufe in einem Unternehmen.

Qualität steht für uns an erster Stelle

Die SIS betreibt ein integriertes Managementsystem. Die ISO 9001 bildet die Basis für den kontinuierlichen Verbesserungsprozess der Dienstleistung und der Kundenanforderungen. Die ISO 14001 Umweltmanagement betrachtet alle umweltrelevanten Bereiche in unserem Unternehmen.

Wir als Instandhalter legen uns mit der Zertifizierung auf feste Normen für unsere Arbeit fest. Das gewährleistet ein hervorragendes Ergebnis jedes einzelnen Einsatzes. Die ISO-Zertifizierung bedeutet größere Sicherheit für unsere Kunden.

Unser Unternehmen arbeitet zertifiziert nach:

  • DIN EN ISO 9001 : 2008 Qualitätsmanagement
  • DIN EN ISO 14001 : 2009 Umweltmanagement
  • § 19l Fachbetrieb nach Wasserhaushaltskonzept (WHG)
  • AMS - Arbeitsschutzmanagementsystem der BG BAU
Über ISO Zertifzierungen
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ISO 9001 Qualitätsmanagement

Die EN ISO 9001 legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest. Damit legt ein Unternehmen seine Fähigkeit dar, Produkte gemäß bestimmter Kundenanforderungen oder behördlicher Vorgaben bereitzustellen.

Die Norm definiert acht Kriterien:

  1. Kundenorientierung
  2. Führung
  3. Einbeziehung der Personen
  4. Prozessorientierter Ansatz
  5. Systemorientierter Managementansatz
  6. Kontinuierliche Verbesserung
  7. Sachbezogener Entscheidungsfindungsansatz
  8. Lieferantenbeziehung zu gegenseitigem Nutzen

Im Prozess wird sichergestellt, dass die zahlreich miteinander verknüpften Tätigkeiten erkannt, geleitet und gelenkt werden. Für den betroffenen Mitarbeiter bedeutet dies, dass seine Tätigkeiten beschrieben sind und er für die Erfüllung der Aufgaben die benötigten Schulungen absolviert hat. Sollten dennoch Fehler passieren, gibt es detaillierte Anweisungen, wie diese behoben werden bzw. es existiert ein Verfahren, damit diese in Zukunft nicht mehr geschehen.

Der prozessorientierte Ansatz basiert auf den vier Hauptprozessen einer Organisation, die einen Input in einen Output umwandeln:

  1. Verantwortung der Leitung
  2. Management von Ressourcen
  3. Produktrealisierung
  4. Messung, Analyse und Verbesserung
Über ISO 9001 und 14001
Download Iso 9001 und 14001 (PDF, 423 Kbyte)
Zertifizierungen Qualitätsmanagement und Umweltmanagement

ISO 14001 Umweltmanagement

Die internationale Umweltmanagementnorm ISO 14001 legt weltweit anerkannte Anforderungen an ein Umweltmanagementsystem fest und ist Teil einer Normenfamilie. Diese Normenfamilie beinhaltet zahlreiche weitere Normen zu verschiedenen Bereichen des Umweltmanagements, u. a. zu Ökobilanzen, zu Umweltkennzahlen bzw. zur Umweltleistungsbewertung. Sie kann auf produzierende wie auf dienstleistende Unternehmen angewendet werden.

Die ISO 14001 legt einen Schwerpunkt auf einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess, mit dem eine Organisation ihre Umweltleistung definiert und optimiert. Der Prozess beruht auf der Methode Planen-Ausführen-Kontrollieren-Optimieren (Plan-Do-Check-Act, PDCA):

  1. Planen:
    Festlegung der Zielsetzungen und Prozesse, um die Umsetzung der Umweltpolitik der Organisation zu erreichen
  2. Ausführen:
    Umsetzung der Prozesse
  3. Kontrollieren:
    Überwachung der Prozesse hinsichtlich rechtlichen und anderen Anforderungen sowie Zielen der Umweltpolitik der Organisation; ggf. Veröffentlichung der Umweltleistung (des Erfolgs der Organisation in Bezug auf ihre Umweltschutzmaßnahmen)
  4. Optimieren:
    Falls notwendig müssen die Prozesse angepasst werden

 

§ 19l Fachbetrieb nach Wasserhaushaltskonzept (WHG)

Arbeiten an Anlagen mit wassergefährdenden Flüssigkeiten dürfen nur Fachbetriebe im Sinne des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) ausführen.  

Arbeiten in diesem Sinne sind:

  • Einbauen
  • Aufstellen
  • Instandhalten
  • Instandsetzen
  • Reinigen

von Anlagen und Anlagenteilen.

Auch Betreiber, die ihre Anlagen mit eigenem Personal betreuen, müssen als Fachbetrieb nach WHG qualifiziert sein oder einen entsprechend qualifizierten Fachbetrieb beauftragen.

AMS - Arbeitsschutzmanagementsystem der BG BAU

AMS BAU ist ein branchenspezifisches Arbeitsschutzmanagementsystem für Mitgliedsbetriebe der Berufsgenossenschaft der Bauwirtschaft.

Die 11 Arbeitsschritte zum sicheren und wirtschaftlichen Arbeitsschutz:

  • Arbeitsschutzpolitik
  • Arbeitsschutzziele
  • Organisation und Verantwortung
  • Informationsflusses, Zusammenarbeit und Vorschriften
  • Gefährdungen, Maßnahmen, Kontrolle
  • Betriebsstörungen und Notfälle
  • Beschaffung
  • Subunternehmen
  • Arbeitsmedizinische Vorsorgemaßnahmen
  • Qualifikation und Schulung
  • Ergebniskontrolle der Ziele, Überprüfung der Arbeitsschutzorganisation